Das Verhütungsmittel des Mannes – das Kondom
Wozu braucht man ein Kondom?
In erster Linie wurde es zur Schwangerschaftsverhütung entwickelt.Inzwischen dient es aber auch vor allem dem Schutz vor AIDS, der teilweise noch tödlich verlaufenden Krankheit, und vor der Übertragung anderer Geschlechtskrankheiten wie dem Tripper oder Syphilis, das in den letzten Jahren wieder vermehrt auftritt.
Worauf man achten sollte
Wenn ein Kondom eingesetzt wird, sollte die Frau folgendes beachten, damit das Kondom nicht angegriffen wird und keinen verlässlichen Schutz mehr bietet:
Vaseline, Baby-oder Sonnenöl sollten als fetthaltige Gleitmittel nicht benutzt werden. Bei den Scheidenzäpfchen ist darauf zu achten, dass sie mit einem Kondom kompatibel sind. Auch können Medikamente, bei gleichzeitiger äußerlicher Anwendung an Scheide oder Penis, ebenso keinen sicheren Schutz des Kondoms gewährleisten.
Wie wird das Kondom angewendet?
das Kondom sollte rechtzeitig übergestreift werden, da der Penis vor dem Erguss noch Sperma abgeben kann, den sog. „Liebestropfen“. Falls das Kondom verkehrt herum abgerollt worden ist, sollte man unbedingt ein neues benutzen. Die Kondome wurden vom Hersteller schon elektronisch überprüft und müssen daher nicht noch einmal vor dem Gebrauch erneut geprüft werden, indem man sie aufrollt.
Ein Kondom muss gut entsorgt werden, aber nicht in der Toilette, um eine Infektionsgefahr Dritter, insbesondere Kinder, auszuschließen.
Kondome werden kühl und trocken gelagert und können sich so mindestens fünf Jahre einwandfrei halten.
Trotz Kondome ist ein 100prozentiger Schutz vor Schwangerschaft, AIDS und anderen Infektionskrankheiten nicht garantiert.






